Hilfe für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern!

 

Ab Montag, den 11. Mai sind nach Absprache und unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen wieder persönliche Beratungskontakte möglich.

Anmeldungen können wir momentan weiterhin nur telefonisch oder per Email entgegennehmen. 

Unsere Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern bietet Unterstützung bei allen Fragen und Problemen, die während der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie im Zusammenleben in Familien entstehen können. Sie steht Ratsuchenden aus dem Landkreis Schwandorf offen.

Unsere Außenstellen

  • Nabburg
  • Oberviechtach

 

Unsere Beratung

  • ist unabhängig von Nationalität und Konfession
  • unterliegt der Schweigepflicht
  • beruht auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit
  • ist kostenfrei

Das Beratungsangebot unseres Teams richtet sich an:

  • Eltern, Alleinerziehende, Pflege- und Adoptivfamilien, Patchwork-Familien
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Fachleute aus dem psychosozialen und pädagogischen Netzwerk, die mit der Erziehung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen betraut sind

 

 

aktuell

Fachgespräch im Bayerischen Landtag

Am 20.02.2020 lud die Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag zu einem Fachgespräch ein. Ziel der Veranstaltung war, Verbände, Vereine und Erziehungsberatungsstellen zu vernetzen und gemeinsam Bedarfe zum Thema "fächendeckende Beratung von LGBTIG*-Personen" zu definieren.

"Es besteht ein erheblicher Bedarf an Beratungsangeboten für queere junge Menschen im ländlichen Raum" stellt MDL Tessa Geser, queerpolitische Sprecherin der Grüne, fest.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlicher Einrichtungen mit einem speziellen Beratungsangebot für LGBTIQ*-Personen ( * Lesbian Gay Bisexual Trans Intersex Queer), tauschten ihre Erfahrungen aus der Beratungsarbeit aus. Im Gespräch der Beratungsfachkräfte verschiedener Bereiche zeigte sich, dass die Landeshauptstadt mit Beratungsangeboten für junge Menschen, die sich im Lauf Ihrer Entwicklung mit ihrer sexuellen Orietierung auseinandersetzen, gut ausgestattet ist. So gibt es im Raum München mehrere Anlaufstellen für Jugendliche mit einer bi- bzw. homosexuellen Orientierung und für Jugendliche, die sich mit ihrem genetischen Geschlecht nicht identifitieren können.

Vor allem in ländlichen Landkreisen, so MDL und queerpolitische Sprecherin Tessa Geser, bestehe ein erheblicher Bedarf an flächendeckenden Beratungsangeboten für queere junge Menschen. Die Erziehungsberatungsstellen, betonte die Politikerin, seien besonders gefragt, diesen wichtigen Beitrag für diese jungen Menschen zu leisten, die einen nachweislich erhöhten Bedarf an Unterstützung haben. Sie rief die Beratungsstellen dazu auf "Flagge zu zeigen".

Für die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg nahmen die Einrichtungsleitungen Britta Ortwein-Feiler (Cham), Franz Klarner (Schwandorf) und Dr. Joachim Weiß (Eggenfelden) an diesem Fachgespräch teil.